
3D-Druck
Bei einem Prototyp, einer Vorrichtung oder einer Aufspannung ist Drucken oft schneller und günstiger als Zerspanen. So halten Sie schnell ein Modell in der Hand, um zu testen und zu validieren, bevor es Material und Maschinenzeit kostet.
Wofür Sie es einsetzen
Der 3D-Druck ersetzt die Zerspanung nicht, kann aber in bestimmten Situationen einen Mehrwert bieten.
Formkontrolle
Ein gedrucktes Modell zeigt sofort, ob das Teil passt und ob die Montage funktioniert. Fehler entdecken Sie schon, bevor das Teil in Metall gefertigt wird.
Funktionsteile
Hauben, Halter, Abdeckungen und Führungen aus Kunststoff. Mit dem richtigen Werkstoff, etwa faserverstärkt, hält ein Druck auch ordentliche Lasten aus.
Lehren und Vorrichtungen
Aufspannhilfen, Prüflehren und Montagevorrichtungen drucken wir für unsere eigene Werkstatt und für Kunden. Schnell gefertigt, schnell angepasst.
Teile, die es nicht mehr gibt
Von einem alten Kunststoffteil erstellen wir ein Modell und drucken einen Ersatz: Reverse Engineering. Praktisch bei Maschinen, für die es keinen Lieferanten mehr gibt.
Präsentationsmodelle
Ein greifbares Modell überzeugt schneller als ein Rendering, ob für Ihren Kunden oder für Ihre eigene Geschäftsführung.
Mit Zerspanung kombinieren
Oft ist die beste Lösung gemischt: das tragende Teil gefräst, der Rest gedruckt. Wir fertigen beides und bauen es zusammen.
Drucken oder zerspanen?
Wir verkaufen Ihnen keinen Druck, wenn Fräsen sinnvoller ist, und umgekehrt. So sehen wir das:
Drucken liegt nahe
Bei einem oder wenigen Stück, bei einer Form, die noch nicht feststeht, und bei Vorrichtungen, von denen Sie morgen vielleicht eine andere möchten. Mit faserverstärktem Werkstoff lässt sich auch ein tragendes Teil drucken.
Zerspanen liegt nahe
Sobald Festigkeit, Temperatur, Maßhaltigkeit oder Oberfläche zählen, und sobald die Stückzahlen steigen. Dann ist Drehen oder Fräsen meist auch günstiger.
Oft ist es beides
Das tragende Teil gefräst, der Rest gedruckt. Oder erst gedruckt zum Prüfen, danach im echten Werkstoff zerspant. Wir fertigen beides und bauen es zusammen.
Werkstoffe
Wir drucken auf einer BambuLab X1 Carbon. Neben den Standardkunststoffen drucken wir auch technische und faserverstärkte Werkstoffe: fest, hitzebeständig oder chemisch beständig, und glasgefüllt für extra Steifigkeit bei minimalem Verzug. Dank des AMS-Wechselsystems kann ein Druck mehrere Farben oder Werkstoffe kombinieren.
- Standard
- PLA, PETG, ABS
- Kohlefaserverstärkt
- PA6-CF
- Glasfaserverstärkt
- PA6-GF, PET-GF
- Technisch
- PC, ASA, TPU und mehr
So kommt ein funktionales, langlebiges Teil aus dem Drucker, das direkt einsetzbar ist. Welcher Werkstoff passt, besprechen wir je Auftrag.

Upgrade einer bestehenden Montagevorrichtung
Für einen Kunden haben wir eine Vorrichtung angepasst, die wir zuvor für die Montage von Rückschlagventilen auf Schläuchen entwickelt hatten. Die Anforderungen hatten sich geändert, also änderte sich die Konstruktion mit.
Das Besondere an dieser Version: Wegen der Werkstoffanforderungen ist sie gedruckt statt gefräst. Genau dafür setzen wir den 3D-Druck ein: Manchmal ist Drucken schlicht der bessere Weg, und dann wählen wir ihn.

Von der Datei zum Modell
Maximale Abmessungen besprechen wir je Auftrag. Fragen Sie bei Ihrer Anfrage einfach danach.

Senden Sie uns Ihre Datei, wir schauen sie uns an
Sie sind unsicher, ob Drucken oder Zerspanen sinnvoller ist? Legen Sie es uns vor, dann bekommen Sie eine ehrliche Empfehlung.
